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Di, Sep
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Asyl – der amtlich organisierte Wahnsinn - Ein Insider packt aus

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Ein ehemaliger Mitarbeiter (m/w) einer Asylbehörde in einer deutschen Kommune packt aus: „Das ganze System ist krank“, sagt er und schildert seine unglaublichen, haarsträubenden Erfahrungen aus der Behördenpraxis exklusiv für meine Seite. Dieser schockierende Bericht ist erstmals 2020 erschienen – aber angesichts der Bluttat von Würzburg leider aktueller denn je:

Es sind inzwischen ein paar Jahre seit meinem Ausstieg aus der Behörde vergangen, die sich mit Flüchtlingsangelegenheiten beschäftigt: Die Menschen registriert, die Asyl in Deutschland beantragen, Sozialleistungen an sie auszahlt, Wohnungen für sie sucht und die Kosten für ihre medizinische Versorgung übernimmt. Ich habe bis jetzt aus Angst und Diskretion darüber geschwiegen, was ich während meiner Arbeit dort erlebt habe. Als ich aber in den aktuellsten Meldungen meines ehemaligen Arbeitgebers und auch anderswo in den Medien gelesen habe, dass trotz der aktuellen Einschränkungen Asylbewerber nach wie vor in der Behörde vorsprechen dürfen, dass Deutschland Flüchtlinge trotz der Schließung seiner Grenzen aufnimmt und dass Menschen dafür sogar demonstrieren – ungeachtet der Quarantäne -, entschied ich mich, nicht mehr zu schweigen. Nicht mehr darüber zu schweigen, was ich bis zu meinem Ausscheiden vor wenigen Jahren als langjähriger Mitarbeiter einer Asylbehörde in einer deutschen Kommune erlebt habe.

Im Laufe der fünf Jahre, die ich in dieser Behörde gearbeitet habe, war ich ein Teil dieses Systems, das ich fast als eine Parallelgesellschaft bezeichnen würde. Und das, was in diesem System abläuft, wird man aus den Medien und von den verantwortlichen Politikern nicht erfahren: Systemfehler und Verstöße gegen gesetzliche Regelungen sowie Missbrauch von Sozialhilfen waren Teil dieses Systems. Seine Akteure waren Vorgesetzte und Mitarbeiter der Flüchtlingsbehörden, Betreiber der Wohnheime, Mediziner und Pflegeeinrichtungen, diverse Hilfsorganisationen und letztlich die Asylbewerber selbst. Für Menschen wie mich – mit gesundem Menschenverstand und festem Wertesystem (ich wollte nach dem Studienabschluss nicht arbeitslos sein und bin durch Zufall in dieses kranke System geraten) – gab es im Grunde nur zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder sich zu verbiegen, und eigene Werte und Moral komplett aufzugeben, um in dem System zu überleben, oder zu kündigen. Ich entschied mich für das zweite.

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