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„Die Wissenschaft“: Die Coronakrise widerlegt einen großen Irrtum

Gesellschaft
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Die Uneinigkeit der Mediziner in der Coronakrise zeigt: „Die Wissenschaft“, die von Grünen, Fridays for Future und der Klimaschutzbewegung ständig beschworen wird, gibt es nicht. 

Vor der Corona-Krise wurden wir täglich belehrt, die Politik solle sich endlich nach „den Erkenntnissen der Wissenschaft“ richten und die Klimapolitik nach diesen unumstößlichen und gesicherten Erkenntnissen ausrichten. Grüne, Greta und „Fridays for Future“ tun dabei so, als würden alle Wissenschaftler eine einheitliche Meinung vertreten und die Politik müsse nichts anderes tun, als diese Meinung umzusetzen.

Laien stellen sich Wissenschaft in der Tat genau so vor – als Ansammlung gesicherter, endgültiger und unumstrittener Wahrheiten. Jeder Wissenschaftler weiß, dass das Blödsinn ist. Wissenschaft ist eben keine Ideologie oder Religion mit unumstößlichen und unstrittigen Wahrheiten. Bertrand Russell, der große Mathematiker, Philosoph und Logiker meinte: „Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.“ Wissenschaft soll um Erkenntnis der Wahrheit und Wirklichkeit ringen, aber dies geschieht in ständigen Kontroversen.

Der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper formulierte das so: „Unsere Theorien sind unsere Erfindungen. Sie sind nie mehr als kühne Vermutungen, Hypothesen; von uns gemachte Netze, mit denen wir die wirkliche Welt einzufangen versuchen.“

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