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Die STIKO empfiehlt, aber sie befiehlt nicht! |

Umwelt
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Ein Standpunkt von Uwe G. Kranz.

Jetzt hat sie es doch getan. Irgendwie. Trotz aller eindringlichen Warnungen, auch von Juristen, die immer lauter auch auf die möglichen strafrechtlichen Konsequenzen für Eltern und „Stichlinge“ hinwiesen.

Einziger Trost: Die Empfehlung erreichte nicht das zunächst befürchteten Ausmaß. Die Ständige Impfkommission (STIKO) sprach am 17. November die Impfempfehlung aus, Babys ab sechs Monate und Kleinkinder bis zu vier (4) Jahren dann zu impfen, wenn diese wegen ihrer Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-109-Verlauf hätten. Danach sollen also diese Kinder die „für diese Altersgruppe zugelassenen mRNA-Impfstoffe“ zur „vollständige Grundimmunisierung“ bekommen. Weiter darüber hinausgehen wollte die STIKO nicht, zu dünn war ihr doch das Eis wissenschaftlich gesicherter Daten und juristischer Stabilität. Und selbst diese Beschränkung war noch eine zu viel!

Die STIKO versagt – genau wie die Impfung

Nach Eigendarstellung soll die STIKO „Impfempfehlungen für Deutschland entwickeln und dabei nicht nur deren Nutzen für das geimpfte Individuum, sondern auch für die gesamte Bevölkerung berücksichtigen“. Angeblich orientiere sich die STIKO bei ihren Empfehlungen an den „Kriterien der evidenzbasierten Medizin“, woran schon lange gezweifelt werden darf. Auch eine andere Selbstbeschreibung der STIKO ist weniger glaubhaft: Sie sei ein „unabhängiges Expertengremium“. Wie kann man unabhängig sein, wenn die Geschäftsstelle im Robert-Koch-Institut (RKI, Fachbereich Impfprävention) sitzt, von dort die Arbeit der STIKO koordiniert und ihre Arbeit sogar „aktiv unterstützt“ (z.B. durch systematische Analyse der Fachliteratur)? Zur Erinnerung: Das RKI ist eine dem Bundesgesundheitsministerium (BGM) direkt unterstellte oberste Bundesbehörde. Deshalb wohl spricht die STIKO wohl auch brav und folgsam, d.h. den politischen Vorgaben des Gesundheitsministers entsprechend, immer noch von einer „sicheren Impfung“ und von einer „vollständigen Grundimmunisierung“, obwohl schon längst wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass diese durch die genmodifizierenden Injektionen gar nicht erreichbar ist. Diese „Impfung“ schützt weder den Impfling selbst noch andere vor einer Infektion. Selbst das Versprechen, dass diese genmodulierenden Injektionen wenigstens vor schweren Schäden schützten, haben sich angesichts der Entwicklung der internationalen Fallzahlen als falsch herausgestellt. Staatliche Fake News!

Wie kann man da der STIKO glauben, dass sie ihrer Aufgabe nachkäme, eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Analyse durchzuführen? Insbesondere bei einem völlig neuartigen mRNA-Verfahren, das jahrzehntelang nicht zum Einsatz bei Menschen taugte und wo selbst Tierversuche eingestellt werden mussten? Wie kann man den Nutzen/Schaden „für die gesamte Bevölkerung berücksichtigen“, wenn man im Blindflug die künftigen Generationen mit schweren körperlichen Schäden und dem Tod bedroht? Wenn man eine generelle und wachsende Übersterblichkeit von inzwischen 19 % schlicht negiert? Die STIKO muss schließlich nicht nur ihrer ethisch-moralischen, sondern auch ihrer medizinisch-rechtlichen Verantwortung nachkommen!

Wes Brot ich ess‘ …

Hier knüpfen sich viele Fragen an. Wie unabhängig kann eine Kommission sein, deren Geschäftsstelle in einer weisungsgebundenen Bundesoberbehörde integriert ist und diese Behörde auch noch einen gewichtigen Anteil an der Kommissionsarbeit übernimmt. Schließlich ist es doch sehr bedeutend, welche Fachliteratur und welche Studien systematisch herangezogen, welche selektiert und welche wie ausgewertet werden. Ich lese jedenfalls immer wieder, eigentlich fast ständig Fachliteratur, die das Gegenteil von dem postuliert, was das RKI verkündet. Man hat zudem den einen oder anderen Fall in Erinnerung, in der die Veröffentlichung einer (impfkritischen) Studie z.B. zum Maulkorb-Erlass führte (Charité), zur Entlassung eines Geschäftsführers einer Krankenkasse (BKK) oder zur Entlassung/zum erzwungenen Rücktritt eines Chefredakteurs (Fachjournal „Food and Chemical Toxicology“). Schließlich kennt man seit der Zeit der Minnesänger die Weisheit „Wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing“. Was abweicht wird abgewatscht. Also bleibt die STIKO der politisch vorgegebenen Linie treu und traut sich nur ein klein wenig, etwas von ihrer ethischen Meinung aufblitzen zu lassen. Vermutlich hat aber auch Dr. Mertens, der STIKO-Vorsitzende, nur keine Risiko-Enkel, die deshalb von der „Impfempfehlung“ verschont wurden.

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