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Ende der Maskenpflicht? Viel Gegenwind für Glawe

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Der Vorschlag von Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) zur Abschaffung der Maskenpflicht beim Einkaufen ist auf viel Gegenwind gestoßen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Beispiel ist strikt dagegen. "Überall dort, wo im öffentlichen Leben der Mindestabstand nicht gewährleistet sein kann, sind Masken ein wichtiges und aus heutiger Sicht auch weiter unverzichtbares Mittel", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Dies sei nötig, "um die Infektionszahlen niedrig zu halten und, um unsere Mitmenschen und uns selbst zu schützen. Im Bus, in der U-Bahn oder im Einzelhandel solle es bei der Pflicht bleiben, Masken zu tragen. Das sei gerade jetzt in der Sommerferienzeit wichtig: "Auch Regionen, die womöglich jetzt sehr geringe Fallzahlen hatten, bekommen nun Zulauf aus anderen Teilen des Landes."
Bundesgesundheitsminister Spahn mahnt zur Vorsicht

Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnte zur Vorsicht. Er verstehe zwar "die Ungeduld und den Wunsch nach Normalität", so Spahn. Doch sei das Coronavirus "noch da". Wo in geschlossenen Räumen der nötige Abstand nicht immer gesichert sei, bleibe die Alltagsmaske geboten. SPD-Bundesparteichef Norbert Walter-Borjans plädierte ebenfalls für die Beibehaltung der Maskenpflicht. "Wenn alle Bürger in den Geschäften einen Atemschutz tragen, haben wir einen großen Teil von Infektionsmöglichkeiten eingedämmt", sagte er im Internetprogramm "Bild live".

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