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Es ist befremdlich zu beobachten, daß die Kaisernummer noch immer als Hoffnung/Rettungsanker deutscher Souveränität durch die patriotischen Kanäle gepumpt wird und damit die dringend benötigte Konsolidierung der gesellschaftlichen Kräfte für den Neustart der Staaten Deutschlands blockiert.

Eine Vorgehensweise, die nicht durch einen Mangel an Informationen begründet werden kann.

a)  Die Souveränität des Kaisers, der gewählt und nicht über die Blutlinie in Amt und Würden versetzt wird, beruht auf den einzelnen Souveränitäten der Monarchien, die sich dem Kaiser unterordnen.

In Bezug auf die aktuelle Situation ergibt sich ein wahnwitziges Konstrukt der vermuteten Handlungsfähigkeit durch einen imaginären Kaiser, der als Führer für alle Gliedstaaten des Kaiserreichs handeln soll. Wobei diese Gliedstaaten ihre jeweilige Verfassung halten, aber nicht ihre Monarchen, die einem Kaiser die Souveränität abtreten könnten. Das wäre, als ob  ein Führer mit logistischem Personal per Siemens Lufthaken an den Wolken aufgehängt wird und ohne Bodenhaftung regieren soll!  Das wird per se nicht funktionieren. Die dazu entworfenen Szenarien sind alle nicht realitätsfest und unbrauchbar.

b)  Die Legitimität der Reichsverfassung beruht auf dem gezeichneten/ratifizierten Staatsvertrag 1871 mit den Gliedstaaten und dem Staatsvertrag 1871 mit Mecklenburg. Da keine ratifizierten Verträge zu Verfügung stehen, entstand ein handelsrechtliches Staatskonstrukt „Deutsches Reich“ mit seinen Folgeorganisationen, als Pendant zu dem amerikanischen Konstrukt aus 1871. Warburg läßt grüßen.

c)  Ebenso erscheint es abenteuerlich, daß mit einem geschredderten Nationalempfinden der Übergang aus 100 Jahren Täuschung und Demokratiegefasel zu einer funktionierenden Gesellschaft im gesamtdeutschen Rahmen überhaupt möglich ist. Die Indoktrinierung der gesellschaftlich zersetzenden „Umerziehung“ zu einem faschistischen EU-Konstrukt reicht von der politischen Spitze bis zum Kindergarten. Um sich aus diesem fatalen Dogma des klerikalen Würgegriffs zu befreien, wird eine Schnittstellenbereinigung notwendig sein, die es ermöglicht, die Gesellschaft in den jeweiligen souveränen deutschen Staaten neu aufzubauen.

Im Wissen um unsere Geschichte ergibt sich erst dann die Option eines gesamtdeutschen Staates, nachdem die Monarchien die gesellschaftlichen Bedingungen stabilisiert haben, nachdem die Vergangenheit aufgearbeitet wurde, nachdem die wirtschaftlichen Bedingungen sich eingespielt haben und nachdem sich ein Nationalgefühl zum eigenen Staat ausgebildet hat.

Nicht vorher und nicht mittendrin sind die feuchten Träume „Großdeutscher Planspiele“ auf den Tisch zu packen. Erst das Hirn einsetzen, bevor eine vermeintliche nationale Schwäche kompensiert werden soll, die an wie auch immer gearteten Allmachtsfantasien wieder ins Chaos führt. Das hatten wir schon, wurde geprüft und für nicht gut befunden. Die nächsten 20 bis 50 Jahre werden zur Herkulesaufgabe, in der die intellektuellen Fähigkeiten ausgebildet und für das sinnvolle Fundament zur großen Nation vorbereitet werden könnte.

d)  Es ist davon auszugehen, daß im europäischen Rahmen ein kooperativer Verbund der deutschen Staaten entstehen wird, der unter dem Aspekt des oben genannten diesen Prozeß einleitet.

e)  Die Aktivierung der Monarchien und Staatsaufbau wird seit 3 Jahren durch die Agitatoren des Kaiserreichs, Preußen usw. ausgeblendet und hat maßgeblich zur jetzigen Situation beigetragen, da alle rechtlichen Bedingungen zur wirksamen Umsetzung vorhanden sind und nicht genutzt wurden.

f)  Das Land Mecklenburg-Vorpommern wurde als einziges Gebiet aus dem Bund in die Souveränität gestellt, mit dem Ergebnis, daß sich aktuell die BRD-Verwaltung auf die Funktion in der parlamentarische Monarchie einrichtet.

D.h., das Land Mecklenburg-Vorpommern wird in seine ursprünglichen Gebiete gestellt - Mecklenburg und Pommern. Die Staatsform ist die der parlamentarischen Monarchie mit seiner Königlichen Hoheit Großherzog Friedrich Maik. Pommern wird von dem Cabinet (inkl. pommerischer Beteiligung) mitverwaltet, bis die souveränen Strukturen des Großherzogthum Pommern hergestellt sind.

Da die tiefgreifende Desinformation der Bevölkerung nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit kompensiert werden kann, läuft dieses Projekt überwiegend auf der Entscheiderebene ab und wird sukzessive der Bevölkerung nähergebracht.

g)  Die für diesen Prozeß benötigten exekutiven Kräfte verteilen sich mit Defender2020 planmäßig im Vereinigten Wirtschaftsgebiet und in den Ostgebieten.

Es wäre zweckdienlich, wenn dieser Umstand in den anderen Gliedstaaten Deutschlands zur Kenntnis genommen und dort in die Umsetzung gebracht wird.

Merke: Einen Kaiser ohne Könige wird es nicht geben. Ergo, erst die Könige, dann alles andere, was benötigt wird.


Causa finita est

 

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