Moschee in Erfurt: Proteste ohne komunalpolitische Konsquenzen

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Liebe Erfurter, liebe selbsternannte Patrioten, Distanzierungswahn, Feigheit und selbstverliebte Live-Stream Fetischisten haben lange vor der Ahmadiyya Gemeinde den Grundstein für den Moscheebau in Erfurt gelegt.

Wir begleiten die Proteste gegen das 100 Moscheen Projekt der Ahmadiyya Sekte ja schon einige Jahre und dies nicht nur, wenn eine islamistische Glaubenskaserne vor der eigenen Haustüre errichtet wird.

Was wir allerdings in Erfurt erlebt haben, kann man als Sinnbild für den gesamten patriotischen Widerstand im Land bezeichnen. Likes bei Facebook, das eigene Ego und das Agieren der sogenannten "besseren Patrioten" haben jeglichen konsequenten Protest verhindert. Unbequeme und natürlich radikale Protestaktionen wurden boykottiert und schlecht geredet. Nachdem aber die Medien landauf und landab über die Aktionen berichteten, kopierte man sie.

Hinzu die erschreckende bürgerliche Feigheit. Hinter vorgehaltener Hand schimpft fast jeder Marbacher gegen den Moscheebau und die politischen Verhältnisse in dieser Stadt. Seinen Arsch auf die Straße bewegen, mit zivilen Ungehorsam den Moscheebau zu behindern, dazu ist kaum einer in der Lage.

Das nun Kommende habt Ihr selbst zu verantworten. Wundert Euch nicht darüber, wenn Euch eure Kinder eines Tages ins Gesicht spucken. Beschwert Euch nicht darüber, wenn eines Tages 5 mal am Tag der Muezzin sein Klagelied anstimmt. Beschwert Euch nicht darüber, wenn es eines Tages heisst: Konvertiere oder stirb !

PS: Interessant ist außerdem wer am heutigen Tag so alles in Erfurt aufgeschlagen ist, um sich im Fokus der Kameras zu suhlen. Wo waren diese Widerstandsdarsteller bei zurückliegenden Aktionen ? Richtig da waren ja keine Medien vor Ort

Bild: WlS/T