So sieht es tatsächlich in der Neustrelitzer Parkvilla aus

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Die Neustrelitzer Parkvilla hatte Noch-Besitzer Kai-Alexander Schlevogt am Wochenende für Besucher geöffnet

und die Neugier war groß. Hier sind die Bilder.

Noch-Besitzer Schlevogt hatte zur öffentlichen Abschiedsfeier mit Rundgang eingeladen. 2003 hatte er das einstige Palais des Mecklenburg-Strelitzer Großherzogs erworben und wollte hier seine Business-School aufbauen. Die Pläne scheiterten. Schlevogt hat das geschichtsträchtige Haus nun wieder zurück an das Land verkauft. Heute werden die Schlüssel übergeben.

Ein jähes Ende hatte seine Business-School nach nur wenigen Wochen nach einer negativen Veröffentlichung in einem Nachrichtenmagazin gefunden. Warum er nicht dagegen vorgegangen sei, lautete eine Frage von den Besuchern. Er habe nach der englischen Devise „who cares“ (wenn interessiert‘s) gehandelt. Aus heutiger Sicht sei das vielleicht ein Fehler gewesen. Zudem wäre ein Prozess wohl ein teures Unterfangen geworden. [...]

Zwischen Verständnis und Zweifel schwanken an diesem Tag die Ansichten über den Noch-Hausherren. Für Besucher Martin Blaczejewski, Mitglied im Residenzschlossverein und im Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, steht fest, dass die Parkvilla fast 20 Jahre vor sich hingerottet habe. Froh sei er jedoch darüber, dass die alte Bausubstanz größtenteils noch vorhanden sei. Besucher konnten Kamine, Stuck, Kronleuchter, Parkettböden und Wandbespannungen bewundern.

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