Aktualisiert 29.Januar 10:00 Uhr Der Aufschrei der sozialen Netzwerke verhallt offensichtlich ungehört in den Weiten des Internets. Die gezielte Medienmanipulation der vergangenen Jahre, einhergehend mit der massiven Netzwerkbildung der Parteien in die Industrie zeigt jetzt seine massiven Auswirkungen auf die demokratischen Prozesse der Meinungsbildung.

Genau hier, an der Schnittstelle zwischen Staatswillkür und Bürgerinteressen ist die eigentliche Macht der Bürger. Die engagierten und selbstbewußten Bürger, sind die Wächter der demokratischen Gesellschaft. Ihr Einsatz zwingt die etablierten Mitarbeiter der neoliberalen Politik, zu einer transparenten kommunalen Politik, in der die Entscheidungen offen angesprochen, hinterfragt und mitgestaltet werden können. Und genau das ist nicht erwünscht. Es wäre ja auch fatal, wenn die Bürger agieren und nicht mehr geführt reagieren wollen.

Unser Land, unsere Gesellschaft befindet sich im freiem Fall. Die konsequente Arbeit und Erfolg der WiF [1], sollte ein Beispiel für viele Gemeinden sein, damit aus dem freien Fall, eine stabile und sichere Zukunft unter Wahrung der Bürgerinteressen möglich wird. [jb]

Eine effektive Bürgerbeteiligung zu den Entscheidungen kommunaler Parteipolitik, relativiert die nicht umgesetzten Wahlversprechen und Parteiprogramme. Die Bürgerbeteiligung zwingt die etablierten Parteien, zu einer Transparenz ihrer Arbeit, die schonungslos die Schwachstellen aufzeigt. Es ist die Verantwortung des selbstbewussten Bürgers, dieses Interesse auch zu Pflegen und eine neue Politik zu initiieren. Die Schnittstelle zwischen den Bürgern und der Regierungspolitik ist der kommunale Rahmen, hier liegt die tatsächliche Macht der Demokratie und die Transparenz ist der Schlüssel für die Entwicklung der Gesellschaft. Alle Macht geht vom Volk aus, dieser Umstand ist anscheinend in Vergessenheit geraten. Es wird Zeit zur Korrektur. / jb