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Di, Jun

pear 59907 1280Die Folgen der Wettermanipulation wirken sich langsam direkt in den Ernteerträgen aus. Wieviel Landwirte müssen ihre Existenzen verlieren, bevor der gesunde Menschenverstand einsetzt und die verantwortlichen Politiker in die Wüste geschickt werden.


von Peter Berger, Kölner Stadtanzeiger

Frechen - So ein schöner gleichmäßiger Landregen – eine Woche lang, dann wäre die Ernte in großen Teilen noch zu retten. Cornel Lindemann-Berk (55) steht in der sengenden Hitze auf einem seiner Weizenfelder an der Bachemer Straße in Frechen. ... „Ich bemühe mich, nicht zu jammern“, sagt Lindemann-Berk. „Aber die Trockenheit ist im Moment schon sehr krass. Im Mai hatten wir 40 Millimeter Niederschlag, im Juni bisher eigentlich null.“ 2016 sei das ähnlich gewesen. Erst eine extreme Trockenheit und anschließend viel zu nass.

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Bild: VD

 

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agriculture 1359862 1280von RT Deutsch, kommentiert v.jb

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt drängt die EU-Kommission zur Verlängerung der Genehmigung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Die Weltgesundheitsorganisation stuft das Mittel als "wahrscheinlich krebserregend" ein.

Professor Christopher Portier, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA und Berater der WHO-Krebsforschungsagentur IARC wies auf die Tumorbefunde hin, die vorraussichtlich NICHT in der Risikobewertung berücksichtigt worden sind.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt setzt sich für eine Verlängerung des umstrittenen Glyphosat ein. Es sei vertretbar, das Pflanzenschutzmittel anzuwenden, sagte der CSU-Politiker der Neuen Osnabrücker Zeitung:

Das sagen alle wissenschaftlichen Untersuchungen der zuständigen deutschen und europäischen Behörden und das sollte Maßgabe für die Entscheidung sein. ...

Auch EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis hatte sich im Juni für eine Verlängerung der Genehmigung ausgesprochen. Er behauptete, dass mehr als 20 Institute weltweit das Mittel als nicht krebserregend einstuften und sah darin eine Bestätigung durch eine "Konvergenz der wissenschaftlichen Meinungen", wie er vor dem Europaparlament in Straßburg sagte.

Das immer gleiche miese Spiel der Bestandswahrer der Abt. Posten u. Pöstchen. Die selbstrefferenzierenden Gutachten einer industriell gesponserten Wissenschaft, bringt die politisch gewünschten Ergebnisse (Konvergenz) auf die sich dann berufen wird. Das ist ein jämmerlicher Charakterzug der Herbizid-Befürworter, der weitreichende gesundheitliche Folgen in der Gesellschaft hat. Wenn der Schadensfall eintritt, ist keiner in der Verantwortung "es war ja durch Gutachten abgesichert".

Wozu bezahlen wir eigentlich Politiker, wenn hier eh nur Industrieforderungen in einem Gewirr aus Lobbyismus, Bestechung, Rechtsbeugung und soziopathischer Defizite durch Steuergelder finanziert wird. Industrieforderungen sollten direkt in die Gesetzgebung übernommen werden. (Sarkasmus inbegriffen)

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Bild: Pixabay

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