Jugendamt - Sachbearbeiterin hilflos im Verordnungsdruck

Grundgesetz
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Die Artikelserie „Jugendamt“ offenbart ein Dilemma der Verwaltungsebene. Die Sachbearbeiter werden per Verordnung zu Handlungen gezwungen, die per Verwaltungsrecht das Bundesrecht und das grundgesetzliche Diktat missachten bzw. aushebeln.

In den ArtikelnJugendamt - Amtswillkür vs. Selbstbewußte Eltern“ und "Jugendamt – Eklatanter Ermessensfehlgebrauch der Behörden bedroht Kleinkinder" wurde aufgezeigt, dass ein ansatzloser Generalverdacht gegen Eltern ungeachtet der Rechtslage zur weitergehenden Entscheidung vor das Jugendamtsgericht getrieben wird.

Die Sachbearbeiterebene übernimmt keine Verantwortung für ihr Handeln und entmenschlicht ihr Handeln zur gewissenlosen Diffamierung und Kriminalisierung unbescholtener Eltern, die ein selbstbestimmtes Leben führen. Die staatliche Einflussnahme auf die selbstverständliche Verantwortung der Eltern zu ihren Kindern mutierte zu einem ausufernden Betreuungsmodel entmündigender Verordnungen.

Anstatt den gesunden Menschenverstand einzusetzen und in der gebotenen Verhältnismäßigkeit zu agieren und im Bedarf die Remonstration zu nutzen, wenn offensichtlich Verordnungen über das Maß des offiziellen Zwecks hinaus etabliert werden, wird in der Bestandswahrung der eigenen Position des Sachbearbeiters gegen die Freiheit und Selbstbestimmung der Bürger gearbeitet.

Der Art.6 GG ist dahingehend unmissverständlich.

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

Und das Bundesverfassungsgericht sagt: „Pflege und Erziehung müssen sich am Kindeswohl orientieren!“ 

 

Es ist das natürliche Recht der Eltern, und dieses ist zu wahren und nicht durch Verordnungen auszuhebeln. Die Tendenz der politischen Ideologen zeigt einen fatalen Weg des gesinnungspolitischen Missbrauchs, der zur Auflösung der familiären Strukturen führt.

Die Regierungskoalition führt eine Scheindiskussion, in deren Verlauf die UNICEF Kinderrechtskonvention ausdrücklich im Grundgesetz verankert werden soll. Was scheinbar zum Wohl der Kinder postuliert wird, ist ein staatliches Instrument der Entmündigung der Eltern und Aushebelung des Art.1 GG und Art 6 GG.

Die Politik dient nicht mehr den Bürgern, und das Wohl der Kinder wird zum empathischen Fangeisen ideologischer Soziopathen. Der unter der Unterschrift platzierte Hinweis ist die Satire der Rechtswillkür > "Sachbearbeiterin Hilfen zur Erziehung"

Fortsetzung folgt

Bild: Pixabay