In Zeiten, in  denen die Informationswege einseitig dominiert werden, besteht u. a. die Aufgabe unabhängiger Medien darin, den Leser erkennen zu lassen, daß sein Wissen gelenkt wird und damit auch seine Entscheidungen. Dazu ist es notwendig, Kontroversen entstehen zu lassen, die nicht den Einheitsbrei der vorgefertigten Spielfelder des totalitären Regierungsapparates bedienen, sondern die unterdrückten Themen und Fakten, die nicht diskutiert werden sollen, in das Bewußtsein der Bevölkerung bringen.

VOLLDRAHT hat in den Artikelreihen "Jugendamt" und "Staatsangehörigkeit" die perfide Vorgehensweise der Verwaltung aufgezeigt. Per Verordnungszwang werden die klaren Regeln der Gesetze ausgehebelt und den gesinnungspolitischen Vorgaben angepaßt. Ein klarer Rechtsbruch, der Mangels der neutralisierten parlamentarischen Kontrolle keine strafrechtliche Würdigung erhält und nicht korrigiert wird. Ein hinterhältiges Meinungsmanagement, das den desinformierten Bürger durch eine lobbyistengesteuerte Medienmacht auf die Konfrontation gegen Bürger konditioniert, die ihr Selbstbestimmungsrecht verteidigen, um so den Verwaltungsterror in der Bevölkerung durchsetzen zu können.

Die in der Komplexität der systemischen Betrachtung des verdrehten rechtlichen BRD-Konstrukt verschwimmenden Grenzen zwischen gültigem, geltendem und verdrehtem Recht sind das Kennzeichen eines Betrugssystems. Gesetze sind in sich schlüssig und nicht auslegungsfähig, erst die Sinn – und Zweck deformierende Anpassung per Verwaltungsrecht führt zur Täuschung der Bürger.

Die Artikelserie „Jugendamt“ offenbart ein Dilemma der Verwaltungsebene. Die Sachbearbeiter werden per Verordnung zu Handlungen gezwungen, die per Verwaltungsrecht das Bundesrecht und das grundgesetzliche Diktat missachten bzw. aushebeln.

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