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Politik
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IWF und Weltbank im Verbund mit dem angloamerikanischen tiefen Staat haben Afrika zu dem gemacht, was es heute ist - eine Absatzplantage und Ausbeuterkolonie.

Afrika besteht aus knapp 60 Staaten, in 56 hat sich das angloamerikanische System festgefressen. Es hat quasi die Kontrolle übernommen. Übernommen in dem Sinn, dass sie Despoten in Regierungsverantwortung geputscht haben, die im Sinne des angloamerikanischen Systems arbeiten. So fließen die Hilfsgelder von IWF und Weltbank wieder zurück in heimische Gefilde. Das ist die Wahrheit.

Interessante Analyse darüber gibt es auch von Michael Chossudovsky in seinem Werk: Global brutal der entfesselte Welthandel, die Armut, der Krieg zu finden.

Darüber schreibt er:

Genmanipulierte Hilfslieferungen und patentierte Saatgut.

Die in kriegsverwüsteten Ländern abgestoßenen US-Getreideüberschüsse dienen auch dazu, die Landwirtschaft armer Länder zu schwächen. USAID spendete 1999 und 2000 etwa 500.000 t Mais und Maisprodukte an Hilfsorganisationen, darunter an das World Food Programm, das eng mit dem US-Landwirtschaftsministerium zusammenarbeitete. Mindestens 30 % dieser Lieferung, die von US-Agrarkonzernen beschafft wurden, bestanden aus überschüssigen Beständen genetisch manipulierten Getreides. So floss Nahrungsmittelhilfe nach Afrika gehen einheimischen Genpool und die Kulturpflanzen des Landes bedrohen sollte. Die Hilfslieferungen dienten den Nahrungsmittelgiganten gleichzeitig als Einfallstor um die Kontrolle über Saatgutbanken zu erringen. Afrika, so stellte die Umweltorganisation Biowatch Südafrika fest, wird als Mülleimer der Welt behandelt! Ungetestete Nahrungsmittel und Saatgut zu spenden ist kein Akt der Freundlichkeit, sondern ein Versuch, Afrika noch weiter in die Abhängigkeit von ausländischen Hilfen zu locken. Zitat aus dem Buch - Global Brutal

Vier ostafrikanische Staaten - Äthiopien, Eritrea, Somalia und Kenia mit mehr als 130 Millionen Einwohnern - bieten ein trauriges Beispiel dafür, womit die am härtesten betroffenen Regionen Afrikas konfrontiert sind. Die Regierungen in dieser Region wissen, daß Afrika nicht genügend Nahrungsmittel produziert, und daß Spekulanten die Preise der importierten Nahrungsmittel, Treibstoffe und Produkte wie Stickstoffdünger in die Höhe treiben. Eritreas Außenminister Osman Saleh, einer von mehreren Rednern bei der Ministerkonferenz der Blockfreien-Bewegung am 31. Juli und 1. August in Teheran, sagte: „Die künstlichen Preissprünge bei den Energie- und Nahrungsmittelpreisen, die vor allem von Spekulanten angetrieben werden, und die Schwächung des Wertes des US-Dollars haben die Probleme verschärft, vor denen unsere Länder stehen.“ Der Preis von weißem Mais stieg zwischen Juni 2007 und Juni 2008 in Äthiopien um fast 200%. In Somalia sind die Treibstoffpreise allein seit Januar z. T. um 77% angestiegen.

Das Elend und das Leid auf diesem Kontinent hat weniger was mit unserem Konsumverhalten zu tun, als vielmehr mit den Finanzinstrumenten und der absichtlichen Verknappung der Nahrungsmittel in dieser Region, um sie auch über Hilfsorginationen weiterhin in Abhängigkeit zu halten.



Das Video von Jasinna vermittelt in ihrer nonchalanten Art und Weise die eindeutigen Zusammenhänge zwischen der Globalisierungspolitik und der Flüchtlingsproblematik und vervollständigt das Bild des Regierungsversagens.

 

Bild: Pixabay

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