Russischer Schutzantrag – Die Abzocke mit der Angst

Gesellschaft
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Der dem ideologischen Treiben der BRD-Verwaltung ausgesetzte Bürger fühlt sich zunehmend einer anscheinend willkürlich agierenden Politmannschaft, die jegliche Hemmung verloren hat, hilflos ausgeliefert. Die Erkenntnis, daß der Personalausweisträger über die juristische Person rechtlos im Handelsrecht ausgeplündert wird und der Personenstandswechsel zur natürlichen Person im Staatsrecht stehend den rechtlosen Zustand beendet, setzt sich langsam in der öffentlichen Wahrnehmung durch.

Wissen sollte man auch, daß Deutschland immer noch ein besetztes Land ist und die BRD-Verwaltung eben dieses Land für die Besatzungsmächte ordnungsgemäß dem Besatzungsrecht entsprechend ausplündert. Das ist  erniedrigend und beschert uns den Irrsinn politischer Vollidioten, die ihre ideologische Obsession ausleben. Wichtig für die Besatzer ist, daß die Ausplünderung die Kassen füllt. Das „Wie“ und "Wer" ist vollkommen unwichtig.

Es ist eine Tatsache, daß die BRD-Verwaltung das Verwaltungsrecht zur Waffe gegen die Bürger umgebaut hat und mit einer Verordnungswut jegliches Gesetz verbiegt, so das der Freiheitswille der Bürger immer mehr in den Würgegriff genommen wird.  Der Mensch erkennt hilflos, daß die Gesetze, auf die er sich beruft, einfach ignoriert werden.

Kulturmarxismus in seiner schönsten Form.

Diese Hilflosigkeit führt zu „Schutzangeboten“, welche für Honorare  um bummelige 250 Euro pro Person zu erhalten sind. Das zur Zeit aktivste Angebot ist der „Schutzantrag“.


„WIR FÜR SIE

Wir behandeln Ihren Fall wie unseren eigenen. Uns ist bewusst, daß es sich bei diesem Thema um eine sehr vertrauensvolle Angelegenheit handelt. Deshalb haben wir im Vorfeld alles für einen reibungslosen Ablauf organisiert. Wir agieren für Sie genauso sorgsam, als wäre es unsere persönliche Angelegenheit. Darauf können Sie sich ohne Wenn und Aber verlassen!

Wir haben den kompletten Prozeß der Antragstellung in Rußland für Sie organisiert. 

Durch die enge Zusammenarbeit mit Dolmetschern, Notaren und dem hervorragenden Kontakt unserer russischen Anwälte zu den Behörden in Moskau können wir den gesamten Ablauf ohne Formfehler gewährleisten.  

Wir gehen kein Risiko ein: Alle Behördengänge und sonstigen Wege, die für das Erlangen Ihres Schutzstatus nötig sind, sind wohl organisiert und werden von erfahrenen Anwälten für sie erledigt. Über unser System können Sie den Bearbeitungsstand Ihres Antrages stets mitverfolgen und sind somit immer über den Sachstand informiert. 

Zu guter Letzt bleibt noch der Weg Ihres Antrages zurück zu Ihnen nach Deutschland. Dies hat sich in der Vergangenheit immer wieder als schwierig dargestellt, da wie von Geisterhand immer wieder Briefsendungen auf dem Postwege von Rußland nach Deutschland verschwunden sind. Aber auch hierfür haben wir eine Lösung gefunden, so daß es uns möglich ist, Ihnen einen perfekt organisierten “Sorglos-Service” anzubieten! Quelle: Schutzantrag.one


Es ist unschwer zu erkennen,  daß hier ein Geschäftsmodel installiert wurde, das zu fatalen Folgen führen kann, wenn man sich auf die vermeintliche Schutzfunktion verlässt und gegenüber der BRD-Verwaltung „beschützt“ fühlend sein Recht einfordert. Wie soll ein derartiger „Schutz“ gewährt werden? Gemäß Schutzantrag.one mit ihrem Sorglos-Service liest es sich so: „Nur die Russische Föderation ist bereit, Sie gemäß ihrer Verpflichtung nach der Haager Landkriegsordnung zu schützen und ist auch durchaus imstande dazu.“

De facto müsste bei Rechtsstreitigkeiten die russische Föderation beim jeweiligen Amt vorstellig werden und den Sachbearbeiter ins nächste Gulag abführen. Ein tatsächlich anregender Gedanke, nur leider nicht umsetzbar.

Überprüfen Sie bitte mit einer kurzen Nachfrage bei der russischen Botschaft, ob die Umsetzung der Schutzfunktion bestätigt wird?!

Auf Nachfrage bei den Werbern für den Schutzantrag wurde mir mitgeteilt, daß die russische Botschaft dafür nicht zuständig sei und aus dem Grund den Schutzantrag nicht kennen würde. Das bedeutet, daß die Russische Föderation angeblich einen Schutzantrag für Deutsche ausgibt und wenn Deutsche diesen Schutz in Anspruch nehmen wollen, ist die russische Botschaft in Deutschland nicht der Ansprechpartner. Stattdessen muss der Schutzsuchende nach Petersburg tingeln, findet dort auch keinen Ansprechpartner, weil der Kontakt nur über einen Kurier stattfindet?

GÖTTER ich flehe euch an. „ Laßt Hirn regnen!“

Freunde, macht euch mal klare Bilder, Angst ist ein schlechter Ratgeber. Allein die Vorstellung, daß bei dem Protest gegen die GEZ oder gegen die abenteuerlichen BRD-Gerichtsurteile, auf denen sich nicht eine einzige Unterschrift findet,  die GRU Speznas-Truppen auf deutschen Boden auftauchen ist grandios.

Anzunehmen,  daß der Präsident der russischen Föderation, Wladimir Wladimirowitsch Putin, und sein souverän auftretender Außenminister, Sergei Wiktorowitsch Lawrow, zwei geniale geopolitische Schachspieler, ein unwirksames Schreiben initiieren, welches nur Verwirrung stiftet und zur Eskalation beitragen würde, ist nicht nur eine Beleidigung der beiden Spitzenpolitiker, sondern untergräbt jeden seriöse politische Korrektur aus Eigennutz. - "Gier frißt Hirn" -

Wer sich den Schutzantrag/-Urkunde einmal genauer anschaut, wird feststellen, daß dort zwar von der Militärgeneralstaatsanwaltschaft geschrieben wird, aber kein einziger Ansprechpartner mit Kontaktdaten genannt wird. Ebenso sind keine Siegel, Stempel und Unterschriften einer staatlichen Institution zu erkennen. Ausnahme bildet lediglich der Stempel des Notariats, der beglaubigt, daß die Übersetzung korrekt ist.  Plausibel wird das Schutz-Modell mit folgender Überlegung: 200.000 Ängstliche x 250 Euro ergeben 50 Millionen Euro „Schutzgeld“.

 


VOLLDRAHT gibt jetzt auch einen Schutzantrag heraus, der ist kostenlos. Sie müssen nur dran glauben, funktioniert der Schutz nicht, war Ihr Glaube eben zu schwach. (Schenkelklopfer eines Rationalisten)


Wenn Sie Schutz vor einer willkürlich agierenden BRD-Verwaltung suchen, stellen Sie bitte ihren Feststellungsantrag zur deutschen Staatsangehörigkeit, besorgen sich die Lebenderklärung von ihrer Rentenkasse und organisieren sich in ihrer Gemeinde, um die Sachbearbeiter der BRD-Verwaltung, behutsam an die Rechtsstaatlichkeit zu gewöhnen.

Informieren Sie sich zum Königreich Deutschland, prüfen Sie, ob Sie dort eine objektivere Beratung erhalten, die Sie auch effektiv umsetzen können.

Bild: Free News

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